Lernen fürs Leben

Wir sind nun fast ein Jahr alt, ich bin der Chef im Hause und meine kleine Schwester hat das endlich akzeptiert und lässt mir den Vortritt am Fressnapf. Hat ganz schön gedauert, bis sie kapiert hat, dass mir die leckere Soße zusteht und sie die Fleischbröckchen essen darf … aber ich hab letztens mitgekriegt, dass unser Dosi ihr Soße nachgefüllt und gesagt hat, dass sie es mit dem „Macho“ nicht so tragisch nehmen soll. Das ist ja wohl eine Frechheit! Wenn ich nicht so satt gewesen wäre, hätte ich die zweite Soßenportion auch noch verputzt.

Leute, Leute, was für ein aufregender Sommer. Und was haben wir das gut. Lina und ich haben ein tolles Rennspiel erdacht, dabei galloppieren wir wie die Wilden über die Sonnenmarkise. Weil Lina immer ihre Krallen ausfährt (wirklich bei allem, was sie tut), ist dieses blaugestreifte Ding jetzt völlig zerlöchert am Rand. Hat Sigi wieder geschimpft… und irgendwas angeleiert, sodass nun immer Wasser von irgendwoher kommt, wenn wir versuchen, da rauf zu springen. Also, ich habs dran gegeben, aber Lina will da oben hinter den Summsen her. Die mutiert noch zur Wasserkatze.

Ich hab letztens eine Summse erwischt – Autsch! – das tat weh und meine linke Pfote wurde dick. Ich hab den ganzen Abend dran herum geleckt und mochte auch nicht mehr herumrennen. Zum Glück war es am nächsten Tag wieder gut. Sigi hat das nicht mitgekriegt, die Ma hat es ihr erzählt. Sigi arbeitet seit zwei Wochen in einem Tierheim. Das muss sowas sein wie das Haus, in dem wir im Winter zuerst waren. Wenn sie heimkommt, riecht sie merkwürdig nach Chemie und springt sofort unter die Dusche. Desinfektionsmittel nennt sie das. Danach riecht sie wieder normal und krault uns auch endlich. Das war eine ziemliche Umstellung. Sie geht früher schlafen und dann noch in dem Zimmer, in das wir nicht hinein dürfen. Morgens ist sie dafür früher wach. Mittags kommt ihre Ma, dann gibts Leckerli und eine ausgiebige Spielstunde. Das ist echt Klasse!

Sigi sagte am Anfang, sie würde am liebsten alle Katzen aus diesem Heim mitbringen. Die soll bloß nicht auf dumme Gedanken kommen, ein Chef im Haus reicht. Im Moment redet sie von einem Sommerfest, dass sie im Tierheim machen wollen. Bin gespannt, ob wir endlich mal mit dürfen. Das letzte Wochenende waren die Ma und unser Dosi mal wieder viel zu lange weg. Drachenfest haben sie gesagt, was auch immer das sein mag…. ich kenn keine Drachen… ob das sowas ist wie Mäuse? Im Tierheim sollen Mäuse und Ratten sein, …hmm, schleck,… nicht gucken, ich sabber grad…

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Allererstes Osterfest

Dieses Fest gefällt uns, wir sind sowas von begeistert…!!! Miau!!! Doppel-Miau!!!

Unser Dosi hat uns ein riesiges Kletternetz spendiert, dachte ich jedenfalls, als wir nach zwei Stunden Balkonverbot wieder raus durften und ich bin sofort mit einem großen Satz genau in der Mitte hoch gesprungen. Das war wohl nicht richtig gedacht, Sigi hat geschimpft. Und aufgepasst, damit ich das nicht noch einmal mache. Da hab ich mich halt damit zufrieden gegeben, alles mit meinen Barthaaren zu beduften. Bisschen blöd ist, dass ich nun nicht mehr an die Blumenkästen ran komme. Stehen nur noch zwei davon zur Verfügung und die haben Lina und ich nun ordentlich platt gesessen.

Wir sind ganz zufrieden, vor allem ich. Lina sitzt ja doch meist unten auf dem Bänkchen. Aber ich kann nun bequem diesen herrlichen Ausguck benutzen. Nur wenn dieser schwarze Kater unten auf der Wiese herum lümmelt, da könnte ich verrückt werden, weil ich nicht zu ihm kann, um ihm zu zeigen, wer hier der Chef ist.

Und überall hängen hier auf dem Balkon seit einer Woche diese bunten Dinger. Die lassen sich erstklassig über die Kacheln kicken. Überhaupt ist es alles nun ganz und gar optimal für uns. Unser Kratzturm steht jetzt auch hoch über der Fensterbank . Wenn Lina nicht gerade auf der Sonnenliege draußen faulenzt, dann entspannt sie in der obersten Etage vom Turm, während ich die Höhle unten bevorzuge. Und der Turm wackelt kein bisschen, wenn wir mit Volldampf dran rauf und runter toben.

Das allerbeste ist das Wetter. So schön warm, Tag und Nacht die Tür offen. Was haben wir das gut!

Euch geht es hoffentlich auch gut und wir wünschen euch ein tolles Osterfest (Sigi wünscht euch das auch) !

Balkonsaison

Die Balkonsaison ist eröffnet… Juchheissa!!!

Das bestellte Sicherheitsnetz ist noch nicht fertig. Da hat sich Sigi diese komische Sache mit einer Leine einfallen lassen. Die hat tatsächlich zwei Katzenleinen mitgebracht. Kriege ich doch nun dieses Geschirr um den Bauch geschnallt und kann nur noch einsfuffzich weit laufen. Dann zerrt es.

Na ja, besser, als gar nicht auf den Balkon dürfen. Immerhin werde ich so angeleint, dass ich am Rand auf der Decke in der Sonne liegen kann. Und Sonne hatten wir heute ganz besonders viel. Sigi und die Ma haben auch den Nachmittag hier draußen gesessen.

Sie meinten, wenn wir nicht hinter den dicken Fellsummsen hinterher jagen würden, dann dürften wir auch ohne Leine. Weil wir das ja ziemlich schnell kapiert haben, dass es zu hoch ist um hinunter zu springen.

Lina wollte sie auch das Katzengeschirr anlegen. Der Eingewöhnungslauf mit Halsband hat immerhin gut geklappt. Das kleine Glöckchen musste sie abnehmen, dass hat meine Schwester gestört. Es hat ihr im Ohr geklingelt, wenn sie sich geschüttelt hat und sie schüttelt sich ja oft bei ihrer Plüschmäusejagd.

Tja – Sigi hat ihr also das Geschirr anlegen wollen. Am Hals ließ sie es sich gefallen, aber als sie den Gurt am Bauch festmachen wollte, ist die Kleine total ausgerastet und hat ihr mit allen Krallen eine verpasst. Boah – die Ohren so extrem angelegt, dass ich dachte, sie hätte gar keine mehr. Und laut geknurrt und an den Boden gedrückt hat sie sich. Wäre ja nicht nötig, finde ich. Lina lauert sowieso nur nach den Minifliegen, die in den Blumentöpfen herum irren. Die schleicht sich gar nicht an die Balkonmauer heran.

„Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!“, meint Sigi. Und sie meinte auch, dass sie es jeden Tag wieder versuchen wird, Lina das Geschirr anzulegen. Bis dahin will sie ein sehr wachsames Auge auf Lina haben. Finde ich nicht schwer, die ist soooo brav und hört auf das kleinste „Nein“.

Übrigens hat Sigi extra für uns diese bunten ultraleichten Ostereier in den Strauch gehängt… ähem, ja – weil ich eins von den kleinen Holzeiern runter gefangen hab, die da vorher hingen. Ich dachte, dass wäre ein neues Spielzeug für uns. Was Ostern ist, hab ich noch nicht kapiert. Ich hoffe, es ist etwas mit viel gutem Essen.

Bis die Tage… es grüßt euch Mikesch!

Fäden, Bikinifigur und die Sache mit der Türklinke

Diese Dosis! Manche sind ja so extrem, dass man sie abschießen sollte. Aber von denen will ich hier nicht reden.

Unser Dosi, was Sigi heißt, hatte jetzt auch so eine fast extreme Idee: die ist aus der Tür raus, wir hörten, dass sich das Klimperding an der Tür drehte und das war`s dann. Blieb die doch über Nacht weg!

Na ja, der Napf war irrsinnig voll mit Leckerzeug und ein zweiter Wassernapf stand auch in der Küche… aber trotzdem. Das macht man doch nicht. Einfach wegbleiben.

Ich hab überlegt, ob ich oben auf den Schrank klettere, nach da ganz oben, wo ich nicht hin soll. Oder ob ich ihr das Grünzeug umbuddel und das Polster zerschredder. Es war dermaßen still in der Bude, dass mir etwas unwohl wurde und ich beschloss, mit Strafaktionen zu warten, bis sie zurück ist.

Die kamen ja dann auch am Nachmittag, Sigi und die Ma. Leider musste ich mich dann doch erstmal freuen, weil wir sofort eine Schüssel Katzenmilch bekommen haben. Aber hinterher, also nach der Katzenmilch und ausgiebigen Streicheleinheiten für Lina und mich, die uns ja absolut zustanden nach der Warterei, da gings rund. Die Menschen haben völlig verstört geguckt als plötzlich die Blumenerde im hohen Bogen geflogen kam. Dann natürlich die erwartete Schimpftirade der Zweibeiner. Sigi kam mit Schaufel und Handbesen angeflitzt und meckerte, ich sei ein pubertierender Socken. Hihi – da saß ich schon längst oben auf dem Schrank und guckte triumphierend zu ihr hinunter.

Lina hat am Bauch nur noch einen Faden, die anderen hat sie sich abgezupft und das Fell sieht schon wieder ganz ordentlich aus. Ein Glück, da konnte ich wenigstens mit ihr in guter alter Manie herum toben und natürlich auch kuscheln. Die Süße kriegt pünktlich zur Balkonsaison ihre Bikinifigur zurück.

Das hat super geklappt. In Zukunft wird Sigi sich das zweimal überlegen, ob sie auswärts nächtigt.

Ich trainiere inzwischen fleißig weiter in Sachen Türöffnen. An die Klinke der Ausgangstür komme ich nun auch problemlos heran und einmal ist es mir sogar gelungen, raus auf den Hausflur zu zischen. Hui, da kam sie aber hinterher galoppiert.

Auf das kleine Flurfenster ganz oben in zweifuffzich Höhe bin ich auch schon gesprungen, vom Hocker aus. Ist aber blöd da oben, Netz vor der Luke und der Ausblick schafft nix.

Gestern hab ich mir genau angesehen, wie diese kleine Leiter aufgeklappt wird. Das wird mein nächstes Ziel.

Vorhin, als ich bei Sigi lag zum Kuscheln, sagte sie: „Wird Zeit, dass wir das Sicherheitsnetz am Balkon anbringen. Du wirst mir zu schnell, Bursche.“

Lasst euch nicht einsperren und genießt das Wochenende!

Wellness und dicke Mäuse

Der Flur wurde zum Schlachtfeld erklärt. Letzte Woche.

Ich lag so ganz friedlich wie immer auf meinem Zweitlieblingsplatz (Erstlieblingsplatz ist Frauchen) am Fenster und döste vor mich hin, als ich plötzlich verdächtige Geräusche aus dem Flur hörte. Mein erster Gedanke war, der Nachbar würde wieder Krach machen. Aber es klang doch anders… erinnerte mich an – ja, genau – da knurrte es gefährlich.

Wieso knurrt es in unserer Wohnung? Ich hab doch überall mit meinen schönen weißen Barthaaren herum geduftet, da kann doch niemand in diesem Gebiet knurren. Musste ich doch direktemang mein Nachmittagspäuschen unterbrechen und nach dem rechten sehen. Was sag ich euch – meine Schwester!!! Die knurrte so gewaltig.

Aber warum denn nur? Was schleppt die denn da in ihrem Maul herum? Ihr glaubt es nicht, aber ich dachte wirklich, sie hätte eine Ratte gefangen. So ein weißes, fettes Etwas machte sie da fertig. Und sie ließ mich nicht mal in die Nähe kommen. Biss sofort gefährlich zu, sämtliche Krallen lang ausgefahren und schleppte ihre Beute weg von mir. Das ging zwei Stunden so und dann hat Sigi ihr das Teil weg genommen.

Später hat sie es mir gezeigt. Es war eine Plüschmaus. Die war aber auch etwas besonderes, zugegeben, ich hab dann auch lange damit herum gemacht und konnte nicht anders, ich hab auch ein bisschen geknurrt. Aber nicht so wie Lina. Die hat an den nächsten zwei Tagen noch völlig am Rad gedreht wegen dem Spielzeug.

Das war bestimmt, weil sie immer noch dachte, sie müsse für die Familie das Futter zusammenjagen. Die brauchte doch nur auf die drei bunten Fäden am Bauch zu gucken, dann wüsste sie doch, das sie keine Kinder kriegen wird. Jedenfalls hat Sigi ihr die Maus ein paarmal weg genommen und damit vor ihrer Nase herum gewedelt und dabei erklärt, dass sei Spielzeug und kein Grund zum Knurren. Heute ist sie dann endlich etwas entspannter und lässt diese „Beute“ schon mal auf dem Teppich unbeobachtet liegen.

Abgesehen davon hatte ich letzte Woche auch einen exzellenten Wellnesstag. Dieser Darmstädter hatte doch was von Krallenabknipsen erzählt. Damit hat er Sigi echt einen Floh ins Ohr gesetzt. Zum Glück hat sie nicht so eine Zange dafür genommen. Aber sie wollte unbedingt ausprobieren, ob das nicht auch mit einer Feile geht.

Und eines Nachmittags hat sie sich mit mir aufs Sofa gesetzt, meine Pfote geschnappt und angefangen, daran herum zu schmirgeln. Ich fand das irgendwie cool und hab ganz still gehalten und geschnurrt. Is nicht schlecht, klingt nicht gefährlich und so kann sie auch nicht versehentlich ein Blutgefäß abknipsen. Bei Lina wollte sie das auch versuchen, aber die ist viel zu kitzelig an den Füßen und hat die immer gleich weg gezogen. Frauen sind wirklich so eine Sache für sich.

Ich mach dies Wochenende noch mehr in Wellness – Schönheitsschlaf zum Beispiel. Wenn schon keine Sonne scheint…

Euch allen Dank für die Grüße und auch ein schönes Wochenende!

Endlich das optimale Bett

Totales Wohlfühlen ist angesagt bei uns.

Heute muss unser Glückstag gewesen sein. Obwohl es erst gar nicht danach aussah. Sigi ist erst am frühen Morgen nach Hause gekommen, hat behauptet, sie sei bei der Ma gewesen. Wir haben nur einen kleinen Snack bekommen und dann ist sie in ihrem Geheimzimmer verschwunden und erst gegen Mittag wieder heraus gekommen. Das Frühstück war dann auch nicht überwältigend. Uns hat sie nur wenig Futter gegeben, hat dann dieses dicke rosa Fell und Schuhe angezogen und ist dann schon wieder verschwunden.

Aber dann hat es eine halbe Stunde später schon wieder an der Tür geklimpert und sie ist mit ihrer Ma im Schlepp zurück gewesen. Irgendwie waren die beiden anders als sonst. Haben sich dauernd angeguckt und gekichert, während sie diesen Stoffbeutel ausgepackt haben. Da hat ne Futtertüte geklappert, hab ich genau gehört. Aber wir haben nix daraus gekriegt. Stattdessen hat Sigi angefangen im Schrank zu kramen und die Ma hat uns die Hand hin gehalten. Da lag was drauf, dass hat so unglaublich gut gerochen… da konnten wir einfach nicht widerstehen und haben von ihr was genommen. Zugegeben, in letzter Zeit riecht die Ma aber auch besser als am Anfang.

Jedenfalls war diese Leckerei, die sie uns da präsentiert hat, fantastisch: Knabberzeug mit Käsefüllung! Käääse! Das Grööößte! Und nicht genug damit: stellt sie uns doch eine Schale Milch vor die Nasen. Diese gute Katzenmilch mit fast keiner Lactose drin. So schnell konnte die gar nicht gucken, wie wir die weg geschlabbert haben.

Tja, da haben wir uns gedacht, nun müssen wir endlich auch mal mit der Ma schmusen. Fand sie wohl gut, denn danach hat sie auch noch das Angelspiel mit uns gemacht. Wir konnten wie die Verrückten über den Wohnzimmerteppich galloppieren, Sofalehne rauf und runter, rüber springen auf den Schaukelstuhl. Superklasse war das. Lina war zwischendurch völlig aus der Puste und ich gestehe, ich musste mich irgendwann auch mal platt hinlegen.

Sigi kam dann plötzlich mit so einem rollenden Korb herein. Was für ein geniales Ding, hab ich nur gedacht. Eine Höhle aus geflochtener Weide, die sich bewegt. Jedesmal, wenn ich da rein springen wollte, rollte es vorwärts. Lina war ja der Meinung, wir passen beide hinein. Ich war anderer Meinung und so gab es natürlich wieder eine Prügelei. Mal war sie, mal ich drin.

Wir haben sagenhaft lange damit gespielt, bis wir am späten Abend darin eingeschlafen sind.

Diesen Tag werden wir wohl so schnell nicht vergessen.

Und euch wünschen wir ein gutes Wochenende!

Das Verstecktuch

Es passiert andauernd was neues. Gestern war Dosi den ganzen Nachmittag verschwunden und kam erst wieder, als es schon stockdunkel war. Da hat sie sich dann auch nur noch auf unser Sofa fallen lassen und gejammert. Dabei hat sie den Mund ganz komisch verzogen. „Zahnarzt“ hat sie gemurmelt, der hätte sie gepiekt.

Was sind wir froh, dass sie unser Verstecktuch schon am Wochenende fertig genäht hatte. Wobei wir natürlich geholfen haben.

Es begann damit, dass sie von einem ihrer Ausflüge mit einem Haufen von diesem dicken weißen Tuch zurück kehrte. Die Ma war auch dabei. Sie haben es sich auf dem Sofa bequem gemacht mit Kaffee und Apfeltorte (von der wir nie was abkriegen – die Ma würde ja, aber Dosi verbietet es ihr).

Dann haben sie angefangen, mit so kleinen Dingern am Tuch herum zu ratschen, so dass aus einem plötzlich zwei Tücher wurden. Die beiden haben dann diese kleinen Fusselchen vom Tuch abgesammelt und dabei haben wir ihnen geholfen. Wir wollten ja auch mit aufratschen, wäre mit unseren Krallen ein Klacks gewesen, aber das durften wir nicht. Die Ma hat dauernd gelacht, jedesmal, wenn ich Anlauf nahm und auf die (sie nannten es Klettband) weiße Schlange springen wollte.

Lina hat sich wieder eingeschleimt und ihren Kopf auf Ma`s Bein gelegt und geschnurrt.

Die Wohnung sah anschließend jedenfalls toll aus: überall die süßen kleinen Fusselchen. Wir wussten gar nicht, wo wir zuerst hin springen sollten.

Aber dann hat Dosi angefangen, mit der Rappelmaschine die Teile wieder zusammen zu setzen. Sie hat bestimmt drölfmillionen mal das Ding über das Sofa gestülpt und wieder abgezogen. Am späten Abend hat sie es dann endlich nicht mehr entfernt, sondern die Rappelmaschine eingepackt und sich selbst aufs Sofa gelegt.

Tolle Sache. Wir haben nun ein Sofa mit Verstecktuch an der Rückenlehne. Lina war da drunter gekrochen. Ich dachte erst, sie will mal wieder in den Sofakasten kriechen. Aber sie kroch nicht weiter, sondern blieb unter dem Tuch liegen. Da konnte ich nicht anders, als auf sie drauf springen… und schon war die schönste Bolzerei im Gange. Da hatte Dosi endlich mal ne gute Idee (obwohl wir nun gar nicht mehr den Sofastoff zerschreddern können). Kratzen dürfen wir an der Lehne immer noch nicht, aber gegen das Versteckspielen hat sie nichts.

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